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26.06.2016 | 14:27 | 

SP Thun unterstützt Wohnstrategie 2030

SP Thun unterstützt Wohnstrategie 2030
Die SP Thun begrüsst und unterstützt die Wohnstrategie 2030 der Stadt Thun. Lobenswert ist aus Sicht der SP, dass die Stadt ein besonderes Augenmerk auf Genossenschaften, urbanes Wohnen, neue Wohnformen, Familien und Senior/innen legt. Der SP fehlen aber Aussagen zur Sicherstellung eines angemessenen Angebots an Sozialwohnungen.

 

Rund 10 % der Thunerinnen und Thuner wohnen in einer der 16 Thuner Wohnbaugenossenschaften. Zwei Drittel der genossenschaftlichen Liegenschaften stehen im Baurecht auf städtischem Boden. Ein grosser Teil der Baurechte läuft in den Jahren ab 2040 aus. Sollte es zu Heimfällen kommen, stünde die Stadt in der Pflicht, Sanierungen und Ersatzbauten vorzunehmen. Die SP Thun begrüsst es deshalb, dass die Stadt ihre Verantwortung wahrnimmt und gemeinsam mit den Wohnbaugenossenschaften eine Geschäftsstelle einrichten will. So können die Stadt und die Wohnbaugenossenschaften gemeinsam die Zukunft gestalten.


Die Entwicklung des Thuner Steueraufkommens über die letzten zehn Jahre ist erfreulich. So konnte die Stadt Schulden abbauen, Rückstellungen bilden und fällige Sanierungen von städtischen Bauten wie dem Pestalozzischulhaus vornehmen. Diese Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass Thun attraktiv für den Mittelstand ist. Mit der Förderung des urbanen Wohnens kann Thun seine Attraktivität für gute Steuerzahlende weiter erhöhen.


Urbanes Wohnen auch für Studierende und junge Berufstätige

Für die SP Thun ist zentral, dass urbanes Wohnen auch Studierenden und jungen Berufstätigen mit höherer Bildung ermöglicht wird. Hierzu bietet sich für Thun eine grosse Chance durch die Nähe zu Bern. Denn dank den hervorragenden ÖV-Verbindungen ist das Berner Stadtzentrum von Thun aus genauso schnell erreichbar wie von zentrumsfernen Berner Quartieren und Agglomerationsgemeinden. Zu urbanem Wohnen gehört für die SP Thun auch ein breites und attraktives Freizeit-, Sport- und Kulturangebot, was in den flankierenden Massnahmen zur Wohnraumstrategie noch zu ergänzen ist.


In der Verantwortung eines Gemeinwesens liegt auch ein angemessenes Angebot an Sozialwohnungen. Die SP fordert deshalb vom Gemeinderat, auch diesen Punkt in der Wohnraumstrategie zu behandeln. Um einen angemessenen Sozialwohnungsbestand zu sichern, kommen für die SP unter anderem der Bau und das Erneuern stadteigener Wohnungen in Frage. Für die wegen des Kulturlandverbrauchs umstrittene Entwicklung des Lüssli-Areals schlägt die SP Thun vor, dieses grossflächige Areal im Südwesten des Neufeldquartiers als Reserve für eine langfristige Entwicklung nach 2030 zurückzustellen.


12.06.2016 | 17:23 | 

THUN, STADT AM WASSER – LEGISLATURZIELE DES GEMEINDERATES 2015 - 2018

Ausgangslage
Die Stadt Thun verfügt am See und entlang der Aare über attraktive Ufergebiete, die in
gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Hinsicht grosses Potenzial besitzen. Mit der allgemein angestrebten Siedlungsbegrenzung und -verdichtung braucht die Stadt auch mehr Freiräume für Mensch und Natur. Wir wollen dieses Potenzial in Zukunft noch gezielter fördern, nachhaltig nutzen und gestalten.

 

Unsere Stossrichtungen für die Zukunft sind:
• Die ökologisch weniger empfindlichen Uferbereiche (Innenstadt, Aarequai, Schwäbis,
Uttigenstrasse, Bahnhofgebiet, Seestrasse, Schadau, Lachengebiet) wollen wir der Bevölkerung vermehrt zur Erholung und Freizeitgestaltung am Wasser zur Verfügung stellen und entsprechend aufwerten. Dazu gehören auch zusätzliche Zugänge zum Wasser und Bademöglichkeiten.


• Die ökologisch wertvollen Ufergebiete (Seeallmend, Strandweg, Bonstettenpark,
Gwattlischenmoos) sollen je nach Naturwert weniger intensiv genutzt und gezielt geschützt und entsprechend gepflegt werden.


• Im Interesse einer gedeihlichen Entwicklung unserer Stadt und deren Stärkung als Regionsund Agglomerationszentrum unterstützen wir wirtschaftsfördernde Nutzungen in Ufernähe, sofern sie auch den Anforderungen hinsichtlich Aufenthaltsqualität und Ökologie gerecht werden.


• Mit einer gezielten Bodenpolitik sowie Raum- und Finanzplanung wollen wir das Angebot an Ufergebieten für die Bevölkerung und die Umwelt erweitern und vor einer zusätzlichen Privatisierung schützen (Beispiel Schadaugärtnerei).


• Die Vielfalt unsere wertvollen, am Ufer gelegen Kulturgüter (Bauten, Parkanlagen, Bäume, Kunstwerke) soll der Bevölkerung besser bekannt gemacht und damit auch das Bewusstsein allgemein zur Bedeutung unserer Kulturgüter gestärkt werden.
Konkret streben wir an


• Wir wollen, dass das Lachenareal in Zukunft definitiv öffentlich für Erholung, Freizeitgestaltung und Sport genutzt werden kann. Ausgenommen sind untergeordnet private bauliche Nutzungen entlang der Gwattstrasse, welche die öffentlichen Nutzungen sinnvoll ergänzen.


• Auch für die Lachenwiese fordern wir eine öffentliche Nutzung, sofern sich wirklich keine, für die Stadtentwicklung attraktive Hotelnutzung, realisieren lässt.


• Das Schadauareal ist mit Schloss, englischer Parkanlage und Gärtnerei sowie seiner Lage am unteren Seebecken einmalig. Wir möchten eine attraktive Nutzung im Schloss mit einem Restaurant für alle Bevölkerungsschichten. Der Park soll – in Berücksichtigung seiner kulturellen Bedeutung – für alle, auch mit Zugang zum Wasser, benutzbar sein.


• Für das Areal der Schadaugärtnerei wollen wir ebenfalls in erster Linie öffentliche Nutzungen. Es muss zudem eine gesamtheitliche Wirkung von Park und Gärtnerei erzielt werden, u. a. indem die Seestrasse spürbar verkehrsentlastet wird.

• Wir befürworten eine Sanierung des Strandbads und möchten dessen Grünanlagen
ausserhalb der Badesaison zur allgemeinen Benützung öffnen.

 

• Wir unterstützen Betrieb, Erneuerung und massvolle Erweiterung von bestehenden Bauten und Anlagen im Ufergebiet, die wirtschaftlich und speziell touristisch oder kulturell wichtig sind (wie Hotel Freienhof, Hotel Seepark, Anlage Seespiele, Campingplatz). Dies unter der Voraussetzung, dass auch deren Umgebungsqualitäten respektiert und vermehrt zugunsten der allgemeinen Benutzung ausgestaltet werden.


• Das Bahnhofgebiet ist ein kantonaler Entwicklungsschwerpunkt, der wichtigste
Verkehrsknotenpunkt von Thun und ein attraktiver urbaner Ort, wo die vielfältigsten
Nutzungen nahe am Wasser aufeinander treffen. Die öffentliche Zugänglichkeit und eine hohe städtebauliche Qualität sind u. E. an diesem Ort besonders wichtig. Wir fordern daher, dass bei künftigen Entwicklungsschritten Verfahren angewandt werden, die diesen Qualitätsansprüchen gerecht werden (wie Partizipationsprozesse, Wettbewerbe). Die Entwicklung dieses Gebietes muss mit Priorität angegangen werden.

 

• Für den rückwärtigen Teil der Seeallmend fordern wir eine öffentliche Spielfläche für Jung und Alt, für das seeseitige Schilfgebiet eine Sanierung und einen besseren Naturschutz.

 

• In der Bedeutung ebenso einmalig wie das Schadauareal ist das Bonstettengut mit dem Schloss Bellerive, der französischen Parkanlage und dem angrenzenden Naturschutzgebiet Gwattlischenmoos. Wir wollen hier eine öffentliche Zugänglichkeit und eine gezielte Pflege, welche der kulturellen und ökologischen Bedeutung dieses Gebietes gerecht werden. So soll der Spielplatz (mit einer WC-Anlage ergänzt) zugunsten von mehr ufernahem Natur- und Erholungsraum in den rückwärtigen Bereich verlegt werden.


• Im Selveareal ist bei künftigen baulichen, gestalterischen und organisatorischen Massnahmen gezielt darauf hinzuwirken, dass der ideal gelegene Park am Wasser für die öffentliche Benutzung attraktiver wird.

 

• Das gesamte obere Aarebecken ist vor neuen Brücken freizuhalten. Wir unterstützen für den Langsamverkehr eine Querungsmöglichkeit mittels einem zuverlässigen, ganzjährigen Fährverkehrsbetrieb.


• Zur Attraktivitätssteigerung unserer Stadt am Wasser fordern wir zudem die Stadtbehörden auf, für das untere See- und das Aarebecken die Machbarkeit eines öffentlichen Verkehrssystems mit Kleinbooten zu prüfen


• Generell verlangen wir hohe architektonische und ökologische Anforderungen an Bauten und Anlagen, die in den Uferbereichen erstellt oder saniert werden.


12.06.2016 | 17:20 | 

Darshikka Krishnanantham folgt im Stadtrat auf Alfred Blaser

Der Thuner Stadtrat Alfred Blaser, SP, hat nach sieben Jahren Mitgliedschaft im Parlament seine Demission per 3. Juni 2016 ein-gereicht und an diesem Tag letztmals an der Sitzung des Stadtrates teilgenommen. Für ihn rückt Darshikka Krishnanantham in das Parlament nach. Sie hat sich als nächste Ersatzperson auf der Liste der Sozialdemokratischen Partei und JUSO bereit erklärt, das Amt anzutreten. Der Gemeinderat hat die 32-jährige Ökonomin für gewählt erklärt. Die Wahl gilt bis zum Ablauf der Legislatur Ende 2018.

03.06.2016 | 12:38 | 

Städte setzen ein solidarisches Zeichen – Direktaufnahme von Geflüchteten, jetzt!

Parlamentarier_innen aus Thun, Bern, Köniz und Burgdorf verlangen in einem

überparteilichen und städteübergreifenden Vorstoss von ihren Regierungen, ihren
Handlungsspielraum auszuschöpfen: Sie fordern die Direktaufnahme von Geflüchteten
und die Erhöhung des Aufnahmekontingents!


Durch kriegerische Auseinandersetzungen sind Millionen von Menschen auf der Flucht, so viele wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Umgang europäischer Regierungen mit der verhältnismässig geringen Aufnahme von Zuflucht suchenden Menschen ist beschämend und verletzt die menschenrechtlichen Grundwerte.


Erhöhung des Aufnahmekontingentes von Geflüchteten

Dass es auch anders geht, beweist die Stadt Zürich: Seit anfangs Jahr verstärkt sie ihr
Engagement für Geflüchtete und ist bereit, zusätzlich 1 000 Schutzsuchende aufzunehmen. Sie fordert andere Gemeinden auf, es ihr gleich zu tun.
Parlamentarier_innen der SP und der Grünen verlangen von ihren Gemeinderät_innen zu prüfen, das Aufnahmekontingent von geflüchteten Menschen zu erhöhen und zwar mindestens in der Grössenordnung von 0,25 Prozent der jeweiligen Wohnbevölkerung.

 

Direktaufnahme aus Lagern für Geflüchtete
Weiter als Zürich geht die Stadt Barcelona. Im vergangenen September hatte Barcelona
angesichts der dramatischen Lage, die durch die anhaltende Fluchtbewegung entstanden war, den Plan „Barcelona – Stadt der Zuflucht“ ins Leben gerufen. Dieser Plan sieht unter anderem vor, Menschen direkt aus den Partnerstädten an den europäischen Aussengrenzen aufzunehmen.


Die Stadtparlamentarier_innen aus Thun, Bern, Köniz und Burgdorf verlangen deshalb eine Prüfung zur Direktaufnahme von (besonders verletzlichen) Personen aus Lagern für Geflüchtete rund um das Mittelmeer und im angrenzenden Raum, beispielsweise aus der Türkei, Syrien, Somalia, Sudan oder Libyen.

 

Die Politiker_innen sind überzeugt, dass es höchste Zeit ist, dass sich auch Berner Städte und Gemeinden konsequent mutig und menschlich zeigen. Der Spielraum ist da, die Bereitschaft der städtischen Bevölkerung zu helfen, ebenso. Das zeigt z. B. die hohe Anzahl an freiwilligen. Helfenden in den Asylunterkünften.


Die Postulant_innen fordern menschenfreundliche Städte, die Laboratorien innovativer Politik, der Stärkung des sozialen Zusammenhalts, der Menschenfreundlichkeit, der Solidarität und der Demokratie sind.


22.05.2016 | 18:50 | 

Podiumsdiskussion zur Service Public Initiative

Am 23. Mai 19.30 Uhr findet im Freienhof die Podiumsdiskussion zur Service Public Initiative statt. Teilnehmende sind Mathias Aebischer SP Nationalrat und Gegner und Peter Salvisberg Initiant der Initiative. Moderiert wird die Diskussion von Adrian Durtschi. Das gibt eine interessante Diskussion.


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