SP THUN: JA ZUM NEUBAU DES KREMATORIUMS THUN-SCHOREN

Avatar of SP Thun SP Thun - 09.11.2017 - Aus dem Präsidium, Beschluss der Mitgliederversammlung

Thun, 9. November 2017

Medienmitteilung

SP THUN: JA ZUM NEUBAU DES KREMATORIUMS THUN-SCHOREN

Die SP Thun hat sich an ihrer Mitgliederversammlung mit dem Krematorium-Neubau befasst und empfiehlt einstimmig dessen Annahme.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung hat die SP Thun eine öffentliche Veranstaltung zur Verkehrszukunft in Thun durchgeführt. Fazit des Abends: Der Langsamverkehr muss stärker gefördert werden.

Das 40-jährige Krematorium beim Stadtfriedhof erfüllt die Bedingungen für den Weiterbetrieb nicht mehr und muss in den kommenden Jahren seine Kapazitäten drosseln. Deshalb muss die Stadt ein neues Krematorium bauen. Das aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangene Sieger- projekt „Obon“ überzeugt sowohl architektonisch als auch funktional. Die SP Thun empfiehlt den Thuner StimmbürgerInnen einstimmig die Annahme des Krematorium-Neubaus Thun-Schoren.
Thuner Verkehrszukunft: Anreize zum Umsteigen setzen und Langsamverkehr fördern!
Bei der öffentlichen Veranstaltung zur Thuner Verkehrszukunft wies Gemeinderat Konrad Hädener darauf hin, dass das Generationenprojekt Bypass viele grössere und kleinere Massnahmen zur Folge habe, die in der Bauphase zum Teil zu Staus führen. Kreisoberingenieur Markus Wyss er- läuterte, dass die Massnahmen auf einer Gesamtverkehrsstudie aus dem Jahr 2002 basierten. Zu den Zielen gehöre, den öffentlichen Verkehr zu verdichten, den Parkhausring zu realisieren, den ruhenden Verkehr in der Innenstadt zu verringern sowie die Bernstrasse und die Innenstadt vom Verkehr zu entlasten. Deshalb sei man zur Lösung mit dem Bypass gekommen, der als weitere Wirkung den Entwicklungsschwerpunkt Thun Nord erschliesse. Parallel zu den Planungen des Kantons habe auch der Bund erkannt, dass Handlungsbedarf bestehe, um die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung besser aufeinander abzustimmen. Deshalb beteilige sich der Bund an den Kosten der Massnahmen.
Konrad Hädener und Markus Wyss zeigten Folgeprojekte des Bypasses auf: Das Einbahnregime auf zwei kurzen Strecken in der Innenstadt sowie Kapazitätsausbauten am Lauitor und beim Bern- torplatz. Markus Wyss wies darauf hin, dass der Anteil an Velos in Thun trotz der guten topogra- fischen Lage sehr tief sei, was die Bedeutung der flankierenden Massnahmen zur Förderung des Langsamverkehrs unterstreiche. Dies zeigte sich auch in der anschliessenden Diskussion, weil für die Velofahrenden zu wenig Massnahmen für den Langsamverkehr zu erkennen sind, was unter anderem auf den schleppenden Gang bei der gewünschten Öffnung der Uttigenstrasse und den Bau der Langsamverkehrsverbindung vom Bahnhof zum Rex-Puls-Areal zurückzuführen ist. Die Stadt ist gefordert, die Massnahmen zugunsten des Veloverkehrs deutlich zu verstärken. Zudem braucht es grössere Anreize, das Umsteigen vom motorisierten Individualverkehr zum Langsam- und Öffentlichen Verkehr zu fördern, um so das Verkehrsvolumen zu reduzieren.

Für weitere Auskünfte und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüssen

Katharina Ali-Oesch Jörg Weidmann Co-Präsidentin Co-Präsident

Katharina Ali-Oesch, Co-Präsidentin SP Thun, katharina_ali@yahoo.com, 079 355 47 86
Jörg Weidmann, Co-Präsident SP Thun, weidmann@kombinat.ch, 079 473 97 89

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