Soziale Sicherheit

So sieht es die SP Thun

Die SP Thun stellt eine immer stärker werdende Polarisierung der Gesellschaft fest: Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich; die Sparbemühungen bei der sozialen Sicherheit durch die bürgerlichen Parteien und der technologische Fortschritt drohen diese Entwicklung noch zu akzentuieren. Die Stadt Thun mit ihren urbanen und ländlichen Teilen ist gefordert, diesen gefährlichen Tendenzen mit durchdachten Konzepten zu begegnen.

 

Dafür setzt sich die SP Thun ein

Die Sozialpolitik der SP Thun behält alle Lebensphasen im Blick: Wir stehen ein für eine hochwertige Volksschule und eine auf Integration und Mitwirkung zielende Kinder- und Jugendpolitik. Dazu gehören die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie die familienergänzende Kinderbetreuung, die kein Privileg der Oberschicht sein darf. Wir engagieren uns aber auch für eine Alterspolitik, die den Menschen ihre Würde und Eigenständigkeit zugesteht, indem die Stadt ein altersgerechtes Wohnumfeld schafft, Nachbarschaftshilfe fördert und gesellschaftliches Engagement mit Zeitvorsorgemodellen belohnt.

Die SP Thun setzt sich für eine wirksame und nachhaltige Armutsbekämpfung ein. Dazu gehören auch genügend subventionierte Kita-Plätze und bezahlbare Mieten. Die Thuner Sozialpolitik und die Sozialdienste sind gefordert, sich gegen den kantonalen Sparwahn zur Wehr zu setzen und auch bei der Arbeitsintegration und dem Kindes- und Erwachsenenschutz die notwendigen Ressourcen bereit zu stellen. Nur so haben von Armut betroffene Menschen die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Die Stadt Thun soll mit einer genügenden Anzahl an Arbeitsintegrationsplätzen ihre Vorbildrolle wahrnehmen und mit der Wirtschaft einen regelmässigen Austausch pflegen mit dem Ziel, möglichst viele Menschen wieder in den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. Für Menschen, die den beruflichen Anschluss verpassen und den Einstieg nicht mehr schaffen, sind genügend Beschäftigungsplätze zur Verfügung zu stellen.

 

Das hat die SP Thun dafür geleistet

Im Zusammenhang mit der Überarbeitung des Altersleitbildes hat die SP Thun die Ernennung eines oder einer Beauftragten für Altersfragen gefordert, was die Stadt anschliessend entsprechend umgesetzt hat. Die SP Thun beteiligt sich aktiv gegen den Sozialabbau auf kantonaler Ebene. Zudem hat die SP Thun jahrelang mehr subventionierte Kita-Plätze gefordert und diese schliesslich auch erhalten. Im Stadtrat hat die SP Thun in diesem Sommer mit einer Interpellation Fragen zur Arbeitsintegration gestellt – mit dem Ziel, dass die Stadt mehr Arbeitsintegrationsplätze zur Verfügung stellt.

Umfassende Vorstellungen für die Bekämpfung von Armut hat die SP Thun in einem Positionspapier festgehalten, das auf der Website der SP Thun eingesehen werden kann. Was die SP Thun für mehr bezahlbaren Wohnraum unternommen hat, ist im Kapitel „Wohnen“ nachzulesen. Und hier im Positionspapier zum Wohnraum in Thun.