Partizipation

So sieht es die SP Thun

Die Zivilgesellschaft lebt von unterschiedlichsten Fachorganisationen und Interessengruppen. Bei deren frühzeitigem und regelmässigem Einbezug entstehen bessere Lösungen, als wenn sich nur Verwaltungsangestellte und der Gemeinderat damit befassen. Die SP ist überzeugt, dass es auch in Thun neue Modelle der Mitwirkung und Steuerung braucht. Zum Beispiel das Stimm- und Wahlrecht für Ausländer*innen, die schon lange in der Schweiz wohnen. Den neu eingeführten partizipativen Prozess bei grösseren Areal-Planungen unterstützt die SP Thun. So kann sich die Bevölkerung früh einbringen, was die Chancen erhöht, dass eine gute Planung resultiert und diese vom Volk in allfälligen Abstimmungen mitgetragen wird.

 

Dafür setzt sich die SP Thun ein

Die SP steht ein für unsere direkte Demokratie und für den frühzeitigen Einbezug von Fachorganisationen. So sollten Pro Velo und der VCS immer von Anfang an einbezogen werden, wenn die Stadt neue Velowege und neue Velo-Abstellplätze plant. Dasselbe gilt auch für andere Vorhaben, die andere zivilgesellschaftliche Organisationen betreffen. Zum Beispiel Pro Senectute bei Altersfragen, den WWF und Pro Natura bei Umwelt- und Naturthemen oder Jugendorganisationen bei Angelegenheiten, die Junge betreffen.

 

Das hat die SP Thun dafür geleistet

Im Stadtrat hat die SP dafür gesorgt, dass überwiesene Vorstösse nicht mehr nach 5 Jahren abgeschrieben und so von der Verwaltung und dem Gemeinderat „ausgesessen“ werden können. Zudem verlangt die SP eine umfangreichere jährliche Berichterstattung über Vorstösse, die von der Stadtratsmehrheit gutgeheissen worden sind. Ausserdem wollte die SP Migrant*innen mehr politische Rechte einräumen, ist aber an der bürgerlichen Mehrheit in Gemeinde- und Stadtrat gescheitert. Partizipation wird auch innerhalb der SP gelebt: Die Mitglieder haben die Möglichkeit, sich in thematischen Arbeitsgruppen einzubringen. Sie können so auf das aktuelle Geschehen in Thun Einfluss nehmen, ohne selbst im Stadtrat zu sein. Im Stadtrat ist die SP die einzige Partei, die in den letzten Jahren immer ungefähr gleich viele Frauen wie Männer in ihren Reihen hatte. Auch Junge, Migrant*innen, Secondos und Secondas sind seit langer Zeit immer wieder Teil der SP im Stadtrat.