Finanzen

So sieht es die SP Thun

Die Stadt muss ihre Aufgaben zum Wohl und zur Zufriedenheit der Bevölkerung erfüllen und laufend weiter entwickeln. Entsprechend muss die Finanzpolitik die Mittel dazu zur Verfügung stellen. Dass dabei mit jedem Steuerfranken umsichtig umgegangen wird, ist eine Selbstverständlichkeit. Der Gemeinderat hat über eine Kennzahl die Grenze für die Fremdfinanzierung bei 250 Millionen Franken angesetzt. Seit einigen Jahren schwankt trotz bürgerlicher Warnungen die Fremdfinanzierung um die 100 Millionen Franken – ungefähr bei der Hälfte von früheren Jahren. Die Steuereinnahmen durch natürliche Personen sind in den letzten Jahren laufend gestiegen, was der Stadt mehr Möglichkeiten für Investitionen in die Zukunft bietet als in früheren Jahren.

 

Dafür setzt sich die SP Thun ein

Die Steuern sollen in Thun weder gesenkt noch erhöht werden, denn finanzpolitische Stabilität ist ein wichtiger Standortfaktor. Überhaupt zählen sowohl für Unternehmen als auch für Menschen andere Standortfaktoren eine höhere Rolle als die Steuern. Zum Beispiel das Angebot an Bildung, Kultur, Sport und Freizeit. Oder ein gutes ÖV-Netz, sichere und durchgängige Velo- und Fusswege, eine intakte Natur und eine hohe Sicherheit. All dies hat Thun mit seiner attraktiven Lage zu bieten. Die SP will, dass die städtischen Infrastrukturen laufend erneuert und die Dienstleistungen weiter entwickelt und ins digitale Zeitalter geführt werden.

 

Das hat die SP Thun dafür geleistet

Die ehemaligen sozialdemokratischen Stadtpräsidenten Ernst Eggenberg und Hans-Ueli von Allmen haben in der Vergangenheit mit einer umsichtigen Finanzpolitik und einer engagierten Stadtentwicklung gesät, was wir nun alle ernten können. In den letzten Jahren hat die SP bürgerliche Träume von Steuersenkungen immer dezidiert zurückgewiesen. Andererseits unterstützt die SP im Stadtrat regelmässig Infrastrukturprojekte, die aus Spargründen nicht luxuriös sind, aber zweckmässig. Dank dem enormen Engagement von SP-Mitgliedern konnte vor 10 Jahren der Teilverkauf der Energie Thun AG an die BKW verhindert werden. So fliessen nach wie vor Jahr für Jahr rund 5 Millionen Franken in die Stadtkasse. Angesichts der seither erfolgten Umwälzungen im Energiemarkt wäre diese Quelle versiegt, wenn sich damals die bürgerlichen Parteien durchgesetzt hätten.