Peter Siegenthaler

Peter Siegenthaler I Mittlere Strasse 27, 3600 Thun I 
peter.siegenthaler(at)thun.ch I www.siegenthalerpeter.ch I
geboren am 24. April 1962 

 

Was mich motiviert...

Ich darf meine Partei, der ich seit 1983 angehöre, seit einigen Jahren im Gemeinderat vertreten. Führte ich anfänglich "nur" die Abteilung Sicherheit, kam vor 8 Jahren auch die Abteilung Soziales hinzu. Diese zwei Abteilungen bilden die Direktion Sicherheit und Soziales.

Diese Direktion möchte ich auch in den kommenden 4 Jahren leiten. Zusammen mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern habe ich in den letzten Jahren einiges erreichen können. Vor allem aber habe ich mich bemüht, den Kontakt mit den Menschen, welche hier in Thun wohnen, aktiv zu pflegen, ihnen zuzuhören, auch wenn die vorgetragenen Probleme nicht in meine Zuständigkeit gehörten. Es sind nämlich oftmals die kleinen Probleme, welche für die Menschen wichtig sind, und nicht die Visionen, welche die Politik für diese Stadt und damit gerade auch für diese Menschen entwickelt.

Als Vizestadtpräsident und dazu als Grossrat des Kantons Bern kann und will ich meinen Beitrag dazu  leisten, dass es sich in dieser Stadt gut und sicher für alle leben lässt. Eben, ein Thun für alle.

Zurück zu den Gemeinderatskandidierenden

Warum Wahlen wichtig sind

Wie in anderen Städten auch: Wir spüren in Thun, dass es enger und dichter wird. Die Bedürfnisse und Ansprüche an den öffentlichen Raum steigen. Die Toleranz anderen gegenüber nimmt ab und damit nimmt die Verantwortung der Politik zu. Der knapper werdende Platz muss gut organisiert sein. 

Verdichtung heisst das Zauberwort. Nicht jedem seine Sache. Die Vorstellung, dass dies nur noch Grau bedeutet, kein oder fast kein Grün mehr, dass der nächste Nachbar keine 2 Meter von einem Schlafzimmer weg seine Toilette hat - keine schöne Vorstellung.

Umgekehrt braucht es auch Verständnis für diejenigen, die noch einen Rest an Privatsphäre möchten, die noch etwas Umschwung brauchen. Wir sind durch vieles überwacht und kontrolliert.
Zu Hause möchten wir dies doch nicht auch noch dauernd sein. 

Natürlich hat die verdichtete Bauweise Vorteile. Keine Frage. Es kann eine städtebauliche Aufwertung der Quartiere geben und die Auslastung der Infrastrukturen kann verbessert werden.
Es gibt aber auch klare Nachteile: Es werden zusätzliche Flächen versiegelt. Dadurch gehen Vegetation und Freiräume verloren, gerade auch für Kleintiere. Das Stadtklima kann dadurch ungünstig beeinflusst werden. 

“Dies braucht ein umsichtiges Handeln der Politik”, sagt der Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales, Peter Siegenthaler. Nicht alles ist vernünftig, was rentiert! Wir sind deshalb auf umsichtige Politiker angewiesen, die nicht primär Visionen haben, sondern die ganz vielen kleinen Schritte zu gehen bereit sind, die es in unserer Demokratie mit Initiativen und Referenden braucht. Ein gesunder Mix aus Verwalten und Gestalten macht letztendlich eine gute Politik aus.
Darum ist politisches Handel kein Traritrara.

 Es wird also wichtig sein, was am letzten November-Wochenende bei diesen Gemeindewahlen resultiert. Wählen allein macht aber noch keine Demokratie. Es braucht ein Engagement auch zwischen den Wahlen. Es braucht aber auch die Sensibilität zu erkennen, welches schön getarnte Einzelinteressen sind und wer wirklich das vertritt, was der breiten Öffentlichkeit dient.